Aufzucht

Unsere Hunde sind ein fester Bestandteil unserer Familie und leben mit uns im Haus. Sie sind immer und überall unsere ständigen Begleiter.

Erwarten wir einen Wurf, bereitet sich das gesamte Rudel schon weit vor dem Geburtstermin darauf vor.

Die Entwurmung, die regelmäßigen Impfungen der Mutter und unserer übrigen Hunde ist ein Pflicht-programm, das auch später die Welpen mit einbezieht.

Sobald alles für "Mutter und Kinder" hergerichtet ist, wird es erst einmal von den übrigen Hunden inspiziert und für gut befunden. Das "Probeliegen" im Welpenbett sieht unsere Meute als ein "muss" an, schließlich sollen die Kleinen es ja welpengerecht haben.

 

 

Eine Woche vor dem errechneten Geburts- termin wird unsere Küche und das Wohnzimmer als alleiniges Domizil für Mutter und Kinder hergerichtet, auch wenn es den übrigen Vierbeinern nicht passt.

In dieser Zeit "spielt" sich das gesamte Familienleben fast nur in diesem Bereich ab. Bis zum Alter von 4 Wochen leben die Welpen mit ihrer Mutter hier und lernen somit schon die Geräusche wie Fernsehen, Radio, Telefon, Klingel und Staubsauger kennen.

Ab der 4. Lebenswoche geht es auch zeitweise raus ins Freie, wobei die Welpen begleitet und von den erwachsenen Hunden umsorgt, erzogen und sozialisiert werden.

Die ersten zaghaften und tollpatschigen Versuche mit den Großen zu laufen, sind schnell vergessen und es herrscht ein mehr oder weniger selbstbewusstes Erkunden des neuen Geländes. Immer unter der Beobachtung der erwachsenen Hunde, die im Notfall einschreiten wenn es die Situation erfordert.

Ab jetzt beginnt auch die Erziehung der Welpen durch die erwachsenen Hunde. Hierbei "helfen" alle mit. Mutter und evtl. Vater, aber auch Opa Pocket zeigen ihnen eine vernünftige Sozialisierung.

Unsere Aufgabe ist es die Sequenzen zu überwachen und zu korrigieren. Zudem werden auch für die Welpen klare Regeln aufgestellt die teils mit Frustration eingehalten werden müssen. So werden sie auf das Leben langsam aber kontinuierlich vorbereitet. Nach dem Motto: „ Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“.

Besucher empfangen wir erst ab der 4. Woche. Dies geschieht nicht nur als Vorsichtsmaßnahme vor möglichen Infektionserkrankungen sondern bietet der Mutterhündin auch ein gewisses Maß an Ruhe . Obwohl durch die Muttermilch mit Antikörpern versorgt, ist das Risiko das sich Welpen anstecken und erkranken sehr hoch. Auch meiden wir in der Zeit große Veranstaltungen, Shows und Hundeplätze. Nachdem der erste Tierarztkontakt (impfen und chippen) stattgefunden hat, dürfen sie auch die "große, weite Welt" erkunden.

Mit Halsband und Leine muss nun jeder lernen, was es heißt ein erwachsener Hund zu werden.
Die Augenuntersuchung in der 7. Woche ist noch ein großes Abenteuer, welches ihnen oftmals nicht behagt. Auch müssen sie lernen, was es heißt mit im Auto zu fahren.

Das "kleine Erziehungsprogramm" beinhaltet: jeder Welpe kennt seinen Namen, das Wort "nein" und "Leckerchen". Außerdem haben sie bis dahin den Umgang mit unser Katze kennen gelernt.

Ab der 8. Woche kann dann der Umzug in die neue Familie erfolgen.

Da wir ab der 4. Lebenswoche mehrmaligen Besuchskontakt mit den zukünftigen "Eltern" wünschen, gestaltet sich das Verlassen von Mutter und Verwandten als nicht sehr schwierig.

Mit einer Schmusedecke, Kuscheltier oder Spielzeug, dem gewohnten Futter und vielen neuen Eindrücken ist der Trennungsschmerz schnell vergessen.

Natürlich erhält jeder Welpenkäufer eine umfangreiche Welpenmappe. In dieser Mappe finden Sie den EU-Impfpass mit Angabe des Microchips, die Bescheinigung über die Augenuntersuchung des Welpen, sowie ein Gesundheitszeugnis durch einen Tierarzt und Zuchtwart. Des Weiteren sind in dieser Mappe alle Gesundheitszertifikate der Eltern in Kopie, sowie ein Begleitschreiben mit allen wichtigen Daten und Informationen zum Welpen.

 

Mit unseren Welpen wird ab dem Tag der Geburt gekuschelt und geschmust. Auf die Prägung der Welpen legen wir sehr großen Wert.

Berührungen und Körperkontakt sind eines der Bausteine für einen ausgeglichenen Mini Aussie.